Archive for ‘Fashion’

Mai 14th, 2012

Der Sommer lässt grüßen

Schon in der ersten Maiwoche hat uns die Sonne mit ihrer vollen Kraft verwöhnt. Die Winterklamotten können auf jeden Fall in einer Kiste verpackt und in den Keller verstaut werden. Die warmen Tage lassen grüßen und machen Laune auf einen Schwung neuer Sommerkleidung. Auf welche Highlight auf keinen Fall verzichtet werden darf, zeigen die aktuellsten Modetrends bei Stylight.de.

Quelle: flickr

In diesem Sommer kommt man auf jeden Fall nicht um Pastelltöne vorbei. Sogar die Bikinimode schreit entweder nach cremigem Pastell oder Color Blocking. So langsam aber sicher muss auch eine neue Strandbekleidung her. Mittlerweile kann man auch etwas mutiger sein bei der Wahl für den richtigen Swimsuit. Vor allem sind in diesem Sommer Monokinis angesagt, die prinzipiell aus einem Badeanzug bestehen, die großzügige Cutouts im Taillen und Rückenbereich vorweisen. Wem dieser Look zu aufreizend erscheint, hat Glück, da auch der 50er Jahre Hype nicht von uns lassen will. Das heißt Badehöschen bis zur Taille und kein hochgeschnittenes Bein!

Egal ob Monokini, Tankini, Minikini oder doch der klassische Badeanzug, die Hauptsache ist, dass man sich in der Bademode wohlfühlt. Man sollte schließlich keine Angst haben müssen beim Sprung vom Beckenrand, sein Oberteil zu verlieren oder sonstiges. Wer allerdings nur zum Sonnenbaden ins Schwimmbad oder an den See geht, sollte über eine UV- Strahlen- durchlässige Bademode nachdenken.

Mai 11th, 2012

Die kleinen Begleiter beim Met Ball in New York

Die Costume Institute Gala, die jedes Jahr im Metropolitan Museum of Art in der Mode-Metropole New York stattfindet, ist wohl einer der größten Mode-Partys, die es so auf der Welt gibt. Vor wenigen Tagen war es wieder so weit. Es wurde viel Spitze von den VIPs der Welt getragen, ob gekonnt oder eher peinlich, und auch Designerstücke von Prada waren ganz weit vorn bei den internationalen Stars und Sternchen wie Anna Wintour, Uma Thurman und auch Gwyneth Paltrow. Dies lag wohl vor allem daran, dass gleichzeitig zum Event eine Ausstellung Ehren der Designerinnen Miuccia Prada und der bereits verstorbenen Elsa Schiaparelli eröffnet wurde.

Beim Betrachten der Fotos, die auf dem roten Teppich gemacht wurden, fielen mir einige – ich muss fast sagen, witzige – direkt ins Auge. Normalerweise finde ich es nicht weiter schlimm, wenn ein Mann etwas kleiner ist als eine Frau, ist ja auch egal, ob der Mann fünf Jahre jünger ist, Hauptsache man versteht sich. Doch diesmal musste ich etwas schmunzeln. Es lag wahrscheinlich daran, dass es so gehäuft vorkam. Mindestens fünf Damen, die an diesem Abend mit von der Partie waren, hatten Begleiter bei sich, die ein ganzes Stück kleiner waren als sie selbst. Aber seht selbst und bildet euch ein Urteil. Ich will nicht gemein sein, aber etwas ulkig sieht es schon aus.





Bildquellen: vogue.de

Ansonsten waren die Roben in diesem Jahr besonders opulent. Während die Herren ihre schicken Smokings und Anzüge trugen, tobten sich die Damen ganz schön aus. Die Schlichtheit im Outfit wurde wohl bei der Verleihung der Oscars abgegeben und die Designerinnen, Schauspielerinnen, Musikerinnen und Models entschieden sich für edle Kleider, die ganz schön was hermachten. Es ist doch immer wieder eine Freunde, all die Promi-Fotos anzusehen.

Mai 4th, 2012

Bikinis raus – es ist Sommer!

Zumindest, wenn man sich die letzten Tage so anschaut, könnte man meinen, dass wir uns schon im Juli befinden. Ich finde, es ist nun wirklich allerhöchste Zeit sich einen neuen Bikini zu besorgen. Um demnächst topmodisch ins kühle Nass zu springen und einige neidische Blicke für sich garantiert zu haben, muss es natürlich ein brandneuer Bikini der kommenden Saison sein.

Aber wie sehen denn nun die Trends für die Bikinimode 2012 aus? Wie kaum zuvor präsentiert sich die diesjährige Bikinimode in riesiger Vielfalt. Zum einen kommen alle auf ihre Kosten, die auf Streifen und große und kleine Pünktchen stehen. Aber auch Blumenfreunde, Früchtefans und Tierliebhaber kommen nicht zu kurz. Solche frechen und coolen Prints auf den Bikinis verbreiten gute Laune und sehen witzig aus. Diejenigen, die auf solche Drucke nicht stehen, dürfen sich in hübschen Aquatönen oder warmen Orangetönen kleiden. Daneben sind auch kunterbunte Ethnoprints in diesem Sommer in und Bikinis mit verspielten Fransen an Höschen und Top.

Quelle: wunderweib.de

Wer es gern klassisch mag, aber trotzdem furchtbar sexy aussehen will, der darf gern auf einen schwarzen Monokini mit modischen Bändern und Raffungen zurückgreifen. Auch mit weißen Modellen kann man sich am Strand sehen lassen. Die Teile sehen zwar echt schön aus, jedoch finde ich die Aussparungen ungünstig, weil die Haut dann so unregelmäßig braun wird. Auch sexy Beach-Dresses, die man zum Cocktail-Schlürfen an der Strandbar tragen kann, sind angesagter denn je und lässige Flatterhosen.

Neben Bikinis und Monokinis werden wir an Ständen und in Schwimmbädern auch auf Badeanzüge treffen. Der Badeanzug, der bei vielen eher unbeliebt ist und als spießig angesehen wird, feiert sein Comeback. Ich steh ja immer noch eher auf Bikinis. Sie haben den Vorteil, dass man schön Braun an Bauch und Rücken wird und man kann damit seine gerade in Form gebrachten Körper erstklassig der Welt vorführen.

Mai 2nd, 2012

Lange Kleider und schicke Anzüge

Vor wenigen Tagen fand in Berlin wieder der Deutsche Filmpreis statt. Erneut tummelten sich Schauspieler, Regisseure und andere Bekanntheiten im Friedrichstast-Palast und die begehrten Preise wurden vergeben. Wie immer wartete man nicht nur gespannt darauf, wer den diesmal eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf, sondern vor allem auch, in welchen coolen Outfits die Stars und Sternchen aus Deutschland sich dieses Jahr präsentieren. Wenn man sich das Ganze so angesehen hat, stellte man eine eindeutige Tendenz fest: bei den Damen sind lange einfarbige Kleider in den verschiedensten Farben sehr beliebt. Die Männer hingegen trugen größtenteils schwarze Anzüge. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass diesmal keiner so wirklich daneben lag.

Im Folgenden seht ihr einige Outfits, wie sie auf dem deutschen Filmpreises zu sehen waren:

Esther Schweins

Hannelore Elsner

Jessica Schwarz

Janin Reinhardt

Karoline Herfurth

Minu Barati-Fischer und Vladimir Burlakov

Quellen: 3 und 1+2+4+5+6

April 27th, 2012

Ausstellungstipp: „Fashioning fashion. Europäische Moden 1700 – 1915“

Wer in Berlin wohnt oder hier gut hinkommt, darf sich über eine interessante Ausstellung zum Thema Europäische Moden von 1700 bis 1915 freuen. Ab heute (27. April) bis zum 29. Juli kann man im Deutschen Historischen Museum Berlin eine tolle Sammlung von historischer Damen-, Herren- und Kindermode sowie wunderbarer Accessoires aus über zwei Jahrhunderten bewundern. Also konkret Mode vom Zeitalter der Aufklärung bis zum ersten Weltkrieg. Eine wirklich lange Spanne, in der sich einiges getan hat und die überaus spannend ist.

Inszeniert wird das Ganze vom belgischen Szenograph und Künstler Bob Verhelst. Man wird in der Ausstellung sowohl auf schicke Mode des Bürgertums als auch des Adels treffen. Wirklich erstklassig gearbeitet Roben, prachtvolle Kleider und schicke Herrenanzüge gibt es genauso zu bewundern wie zum Beispiel den Turban des Designers Paul Poiret. Wirklich sehenswert also!

Die Stücke stammen übrigens aus dem Los Angeles County Museum of Art und haben so einen langen Weg um Welt auf sich genommen, um von uns entdeckt zu werden. Sie sind exklusiv in Berlin zu bewundern. Nur in Paris hat man auch das Glück auf sie zu treffen. Nach langem Warten sind sie also nun endlich auch in der deutschen Hauptstadt angekommen! Wen es interessiert, was Mann und Frau damals so trugen und das gern aus nächster Nähe bestaunen möchte, der sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Mit vielen interessanten Vorträgen und Filmen zu historischen Kostümen wird unter anderem im Zeughaus ein perfektes Rahmenprogramm zu verschiedenen Themen geboten. Der Eintritt in die Ausstellung kostet übrigens 8€, ermäßigt 4€ und alle unter 18 zahlen nichts. Hingehen!

April 16th, 2012

Natürlich – praktisch – gut

Bast ist in der Modebranche schon lange kein Fremdwort mehr. Schließlich haben Taschen aus diesem natürlichen Material – selbstverständlich vor allem in Luxusausführungen – bereits die internationalen Laufstege  erobert. Auf dem Runway in New York zum Beispiel zeigten verschiedene Stardesigner, darunter Michael Kors und Dolce & Gabbana, die unterschiedlichsten Taschenmodelle aus Bast. Dabei wurde der Bast meist als Grundlage für die Taschen verwendet und mit anderen Materialien wie Leder oder hübschen Applikationen und tollen Schnallen ein perfektes Ganzes geschaffen.
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Quelle: Flickr

Aber was ist Bast eigentlich genau? Es handelt sich hierbei um die Schicht beim Baum oder anderen verholzten Pflanzen, die sich unter der Borke befindet. Bast ist ein lebendes Gewebe, das Nährstoffe, die in Wasser aufgelöst wurden, durch die Pflanze leitet. Bast hat eine wirklich lange Tradition. Denn schon in der Mittelsteinzeit, also vor über 10000 Jahren, wurde aus diesem Naturprodukt Textilien, aber auch Körbe, Seile und andere Geflechte hergestellt. Was gut ist, bewährt sich also über einen langen Zeitraum und so nutzen auch wir heutzutage dieses wunderbare Produkt.

Eine solche Bast-Tasche ist übrigens wirklich ein universeller Begleiter. Sie bietet viel Stauraum, hat auch neben dem großen Hauptfach oft noch einige kleine Fächer, in denen man wunderbar sein Handy oder auch ein Portemonnaie oder den Schlüssel verstauen kann. Aus diesem Grund ist die Tasche aus Bast besonders gut für Einkäufe geeignet, aber auch ein gemütlicher Strandbesuch oder ein Picknick werden damit zur Freude. Ein Badetuch, ein Buch oder der Mp3-Player, aber auch kleine Essenspakete finden darin wunderbar Platz. Aber auch kleine Täschchen aus Bast sind keine Seltenheit mehr. Auf Party kann man damit perfekt zum Eyecatcher werden. Und was noch wichtig ist: man kann diese Tasche mit gutem Gewissen bei sich tragen. Denn durch das organische Material ist Umweltfreundlichkeit garantiert.

April 12th, 2012

Der Sommer wird bunt und sehr extravagant!

Auch wenn die warmen Tage momentan nur so schleppend kommen und sich eigentlich nur mal hin und wieder die Sonne zeigt (wir haben ja noch April, also gibt es zum Glück keinen Grund unruhig zu werden), darf man auf den Modesommer gespannt sein. Auf Langeweile wir man jedenfalls unter keinen Umständen treffen. Vielmehr zeigt sich der Sommer bunt, sehr bunt sogar! Wer im Trend liegen will sollte sowohl T-Shirts als auch Hosen mit farbenfrohen Mustern tragen. Ausgefallene T-Shirt-Prints werden an der Tagesordnung sein und zum Hingucker wird man so allemal. Die Muster sind teilweise von der Natur inspiriert und zeigen fliegende Vögel oder Palmenwedel, aber es gibt auch andere außergewöhnliche Drucke, die doch ein wenig an Tapete aus den 60ern erinnern. Wer es mag, soll es tragen, ich bin gerade noch etwas skeptisch bei einigen Modellen, aber seht selbst:





Fotos via vogue.de

März 28th, 2012

Jeans in allen erdenklichen Farben

Quelle: Flickr

Wenn man mal so durch Kataloge blättert, in Online-Shops umherklick oder einfach nur durch die Läden shoppen geht, dann kann man Ihnen nicht entkommen: den bunten Jeans! Sie sind ja doch irgendwie schon einige Zeit in Mode, doch bisher blieb ich bei meiner blue Jeans bzw. meiner schwarzen. Bunt machte ich mich bislang mit Shirts, Röcken, Kleidern, Accessoires, Schuhen und so weiter, aber irgendwie nie mit einer Hose. Aber jetzt habe ich mich doch mal gefragt, ob ich das nicht mal wagen soll. Ich probiere ja gern mal was Neues aus und warum nicht auch mal eine bunte Jeans anziehen. Wenn’s dann doch nicht gefällt, dann kann ich ja immer noch wieder zu meiner geliebten blauen zurückkehren.

Es gibt ja schon hübsche Outfits mit so einer farbenfrohen Jeans. Also Ton-in-Ton fänd ich jetzt persönlich nicht so hübsch, aber so eine blaue Hose mit einem pastellgelben Shirt oder eine rote Jeans mit einem gräulichen oder irgendwie schwarz-weißen Shirt kann ich mir schon vorstellen. Also ich finde, man sollte dann nicht übertreiben und wie ein farbenfroher Clown oder Kasper herumlaufen. Das ist doch eher lächerlich und auch nicht so toll für die Augen der anderen. Und die Jeans sollte auf jeden Fall eng sein, so toll an der Haut anliegen, dann könnte es auch mir stehen.

Ich glaube, ich geh mal am Wochenende oder schon unter der Woche mit meinen Mädels shoppen und wir probieren einige Outfits aus, ich lass mich beraten und dann werde wohl auch ich stolzer Besitzer einer bunten Jeans sein. Ich bin ja schon jetzt voll gespannt und in Vorfreude!

März 23rd, 2012

Shoppingwahn in Mailand

Zu Ostern ist es wieder so weit, ich werde nach Italien fliegen. Genauer gesagt nach Mailand, die Modemetropole Italiens. Und weil ich mich gerade so darüber freue (vielleicht liegt es an dem tollen Frühlingswetter, das mich an Italien und Sommer erinnert), muss ich jetzt hier schon davon berichten. Falls ihr noch nie in Mailand wart und dort auch mal tolle Designerklamotten holen wollt, dann lest aufmerksam, was ich zu schreiben hab. Ich habe euch ja letztens schon Stockholm vorgestellt und komme mir bald so vor wie ein Touristenführer für Mode und Shoppen, aber was sein muss, muss sein! Nicht, dass ihr auf einmal in einer der Großstädte steht und nicht wisst, wohin ihr gehen soll!

Quelle: FlickrQuelle: Flickr

Also um es mal klar zu sagen: Man geht nach Mailand vor allem zum Shoppen! Touristisch hat die Stadt zwar den Dom und die Scala zu bieten, aber das hat man schnell erledigt. So bleibt viel Zeit für tolle Boutiquen, Galerien und Outlet-Center. Gar nicht so weit weg vom Dom ist das Modeviertel um die Via Monte Napoleone mit edlen Designerboutiquen und anderen teuren Geschäften, in denen man die neuesten italienischen und internationalen Trends aufschnappen kann. Da heißt es nur Zugreifen, wenn man das Geld hat! Outlet-Center gibt es leider nicht wirklich in der Innenstadt. Da muss man schon aus Mailand rausfahren und die Randbezirke besuchen. In der Via Vittor Pisani 12 gibt es ein recht großes Fashion Outlet, das viele verschiedene Marken zu bieten hat. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, da man schön sparen kann. Wer schicke Schuhe sucht, der sollte auf keinen Fall das Shoes Outlet in der Via Pietro Martinetti 6 vorbeischauen. Viele tolle Markenschuhe warten da auf einen. Da kann man sich richtig austoben! Natürlich gibt es auch Outlets spezieller Marken, aber das würde jetzt zu weit führen.

Quelle: Flickr

Lieber sag ich euch noch, welche Galerien ihr nicht verpassen solltet. Gang wichtig ist die Galeria Vittorio Emanuele II., ein riesiges, prächtiges Gebäude mit teurem Marmorboden und Historie. Wenn man da lang schlendert, dann fühlt man sich wie im Shopping-Märchenland! Und wenn man da noch nicht genug bekommen hat, dann sollte man „La Rinascente“, das riiieeesige Kaufhaus gleich nebenan nicht vergessen. Fanzit: Wer angesagte Designermode möchte, ist im Zentrum sehr gut aufgehoben. Wer aber auf reduzierte Markenware aus ist, der muss etwas außerhalb gucken. Ich werde mal wieder beides tun!

März 19th, 2012

Der lange Weg der Jeans

Als ich gestern Abend so ein Wissensmagazin im Fernsehen guckte, da wurde ich echt erstaunt! Es ging darum, wie lange bestimmte Produkte brauchen bzw. eigentlich mehr, welchen Weg sie zurücklegen, bis sie endlich beim Endverbraucher ankommen. Es ging um drei verschiedene Gegenstände, wenn ich mich recht erinnere. Neben Schokolade und Kondomen wurde auch untersucht, wie eigentlich eine Jeans gemacht wird, welche Länder daran in welcher Phase beteiligt sind und am Ende kamen doch über 60.000km raus. Ist das nicht krass, das eine Jeans erst einmal um die halbe Welt fliegen muss, um dann an meinem Körper zu gelangen und mir eins zwei Jahre gute Dienste zu leisten?! Habe ich mir irgendwie vorher nie Gedanken drüber gemacht.

Quelle: Flickr

Aber jetzt mal von Anfang. Den nimmt die Jeans nämlich in Asien, genauer gesagt in Indien oder Kasachstan, denn von daher kommt die Baumwolle, das Grundmaterial unserer geliebten und nicht mehr wegzudenkenden Jeans. Ist die dann gesammelt, wird sie in die Türkei transportiert und dort zu Garn gesponnen. In Taiwan, dem nächsten Zwischenstopp, weben die Arbeiter daraus einen Stoff, der im nächsten Schritt nach Europa kommt. Denn in Frankreich wird dieser Stoff anschließend gefärbt, und zwar mit Farbstoffen, die aus China kommen. Ist unsere Jeans dann blau, kommt der dritte Kontinent ins Spiel: Zentralamerika. Denn unter Verwendung britischer Kurzwaren wird im schönen Honduras aus dem gefärbten Stoff endlich eine Jeans genäht. Aber nein, natürlich ist die Jeans jetzt noch nicht fertig. Die Griechen wollen nämlich auch noch gern mitmischen. Sie kümmern sich mit Bimssteinen um ihre Endverarbeitung. Und nun endlich kann man die Hose in Deutschland oder wo auch immer in einem Geschäft kaufen.

Nicht jede Jeans nimmt natürlich den gleichen Weg, aber dieser Verlauf ist recht typisch, so einmal um die Welt. Der Endverbraucher möchte seine Jeans ja recht günstig und so wird sie eben in Ländern hergestellt und verarbeitet, die nur niedrige Kosten für den Hersteller verursachen. Von den schlechten Arbeitsbedingungen und den Niedriglöhnen und so will ich jetzt hier gar nicht sprechen. Also wenn ich mir das nächste Mal eine neue Jeans kaufe, was ich bald mal wieder machen muss, dann werde ich mit ganz anderen Augen an die Sache gehen.